Tomorrow’s Citizen – Bürger von morgen

Konferenz mit Marina Weisband

Am Samstag, den 6. Dezember, findet um 10 Uhr im Deutsch-Amerikanischen Institut Heidelberg in der Sofienstrasse 12 die Konferenz »Tomorrow’s Citizen – Bürger von morgen« mit Scilla Elworthy (Friedensaktivistin), Nicholas Janni (Coaching & Führungskräfteentwicklung), Otfried Höffe (Philosoph), Marina Weisband (Politikerin) und Stephan Breidenbach (Mediator und Entrepreneur) statt.

Concha Marina von Mannstein vom DAI schreibt dazu:
»Ganz besonders interessant für Sie wird sicherlich der Vortrag von Marina Weisband sein. Besonders aufmerksam machen, möchten wir Sie auch auf den Beitrag  der
Friedensaktivistin Scilla Elworthy. Elworthy ist Mitglied des World Future Council, Gründerin der Oxford Research Group und wurde bereits dreimal für den Friedensnobelpreis nominiert. Einen Link zu ihrem bewegenden TED-Talk „Fighting with nonviolence“ finden Sie hier: http://www.ted.com/talks/scilla_elworthy_fighting_with_non_violence«

 

Piraten treten zu Stura Wahl an

Wolf Weidner, SpitzenkandidatWolf Weidner, Spitzenkandidat

Die Studierenden der Universität Heidelberg sind die nächsten drei Tage aufgerufen, zu wählen.

Die Piraten treten wieder mit einer Liste an. Wolf Weidner, unser Spitzenkandidat, dazu:

 

Wir versprechen euch nicht das Blaue vom Himmel, sondern einfach, dass wir in diesem Gremium arbeiten und gestalten wollen.

Das heißt zum Beispiel, regelmäßig zu den Sitzungen zu erscheinen. Viele Sitzungen in der letzten Amtsperiode waren nicht beschlussfähig, weil die Gewählten ihr Mandat nicht wahrnahmen. Viele Vorhaben sind gescheitert, weil verschiedene Gruppen keinen Gestaltungswillen haben.

Ja das Studium verlangt einem viel ab und seit Bologna wird das Studium mehr und mehr zur reinen Karrieremaßnahme. Aber das muss nicht sein.

Der Stura hat Gestaltungsräume. WIR haben Gestaltungsräume. Heidelberg ist Studierendenstadt. Und mit der dreiköpfigen Linke-Piraten-Fraktion im Gemeinderat sowie durchlässigen statt verkrusteten Strukturen zwischen den Ebenen können wir auch kommunal-politisch aktiv werden.

Schluss also mit alternativlos.

Wer keine Visionen hat, für den kommt der Arzt zu spät.

Aus Studienbeiträgen von 7,50€ pro Kopf wird ein Jahresbudget von gut 400.000€

Was wollt ihr damit tun?

Ein studentischer Freiraum der 24/7 geöffnet hat? Vorlesungen als Video online? Rollstuhlgerechtes Kultur-Shuttle? Anwesenheitspflichten wegklagen? Freies W-lan in ganz Heidelberg?

Wagt es zu träumen!

 

Lokaltreffen mit amnesty international

Für unser nächstes Lokaltreffen am Donnerstag, 6.11., haben sich Besucher von der örtlichen amnesty international Gruppe 1470 angekündigt. Die ai-Mitglieder wollen sich, ihre ehrenamtliche Arbeit im Allgemeinen sowie ihren Fall Saeed Matinpour vorstellen. Bitte kommt ab 20h zahlreich in den Vater Rhein und nutzt die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben und vielleicht sogar Mitglied zu werden.

NPD-Parteitag in Weinheim

Achtung! Der Staatsgerichtshof BW erlaubt der NPD, am 1. & 2. November in Weinheim einen Bundesparteitag abzuhalten. Nach 2013 soll Weinheim schon wieder Ort eines braunen Parteitags werden. Aus Weinheim sind viele wütende Stimmen zu hören.

Es wird zu friedlichen, demokratischen Protestversammlungen morgen, 1.11., ab 11 Uhr vor der Stadthalle aufgerufen! Seid dabei!!

Eine offizielle Demo ist am Samstag 9:30-13:00 Uhr und Sonntag 10:30-13:00 Uhr jeweils an der Weschnitzbrücke, in Höhe der Weschnitzstraße, in Weinheim angemeldet.

Weitere Infos und Hintergründe (klick).

Interessenkonflikt am Hauptbahnhof

Am Heidelberger Hauptbahnhof (HBF) finden seit langem regelmäßige Personenkontrollen statt. Diese sind im öffentlichen Interesse berechtigt. Demgegenüber stehen die individuellen Freiheits- und Gestaltungsrechte. Die Polizisten sollen bei dieser Interessenkollission vermitteln.

Stellt sich bei der Personenkontrolle heraus, dass der betreffende Mensch weder Waffen noch Sprengstoffe noch Einbruchswerkzeug mit sich führt — warum muß dann weitergesucht werden nach dem Motto: „Vielleicht läßt sich ja doch noch ein ‚Kubikzentimeter Glück‘ beschlagnahmen!“

Es sollte nicht dem Ermessensspielraum der Beamten überlassen bleiben, ob sie unverhältnismäßige Drogenkontrollen durchführen. Personen im Intimbereich zu untersuchen und sie dann eventuell um geringste Mengen an für den Eigengebrauch bestimmten psychotropen Substanzen ‚zu erleichtern‘ ist dem Ansehen der Polizei nicht dienlich. Es schürt auch einen allgemeinen Unmut gegen die doch dem Gemeinwohl verpflichteten Ordnungshüter, die hier als Vertreter eines fiesen Obrigkeitsstaates in Erscheinung treten.

Oft werden gerade schon äußerlich als eher friedfertigste Vertreter ihrer Generation erkennbare Individuen schikaniert.

Warum sozial- selektiv vorgehen gegen Vertreter einer Genusskultur, zu deren Attributen eben nicht Neigung zu Krawall, Hinterlassen von Erbrochenem usw. gehören? Für faires Miteinander statt Ausgrenzung. In diesem Zusammenhang wäre auch ein Cannabis Social Club (CSC) absolut kein Standort- Nachteil für Heidelberg. Vielmehr böten sich dadurch interkulturelle Begegnungs- Chancen jenseits einer Stammtisch- Kultur.

Respekt vor einer gewaltfreien Genusskultur, nicht selektive Diskriminierung von Minderheiten! Warum nicht unnötige Reibungsverluste hier vermeiden, mehr noch: Warum nicht deutliche Zeichen einer pazifizierenden (Welt)- Innenpolitik setzen (so die ‚politische Klasse‘ zu mutlos sich gibt)? Auch hier fände sich der Anspruch ‚think global- act local‘ beispielhaft eingelöst.

Auch der Heidelberger Oberbürgermeister sollte die ganze Kraft seines Amtes nutzen, um hier mäßigend auf die Polizeiführung einzuwirken.
Polizeikarrieren sollten nicht entlang massiver Verletzung der Persönlichkeitsrechte verlaufen.

(Text von Rudolf)