#UnsereListe: Gemeinderat rocken!

Wir treten mit der jüngsten Liste und einem Programm, das Inklusion und Barrierefreiheit in allen Aspekten fordert, zur Gemeinderatswahl Heidelberg an. Von 19 bis 77 Jahren sind alle Altersklassen vertreten. Während andere nur junge Gesichter plakatieren, meinen wir es mit der Verjüngung des Gemeinderats ernst: Unter den Top-10-Kandidaten sind fünf jünger als 25. Das aktuelle Stadtparlament bringt es auf gerade mal drei Menschen unter 40. Unsere Hintergünde sind genauso vielfältig wie unsere Forderungen.

[1] Alexander Schestag
41, Rohrbach, IT-Berater

Für Alexander Schestag  sind Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe wichtig. Nicht nur ganz  persönlich als Mensch mit Behinderung – sondern weil der Zugang zu allen Aspekten städtischen Lebens ohne Barrieren für alle wichtig ist. Unter dem Motto „Barrieren abbauen – Beteiligung ausbauen“ will er hier die gute Arbeit des Beirats von Menschen mit Behinderungen und des Ausländer- und Migrationsrats unterstützen und gleichzeitig Teilhabe für alle Menschen in Heidelberg ermöglichen. Daneben sieht der Aktivist, der auch die #StopWatchingUs-Bewegung in Heidelberg ins Leben gerufen hat, seine Schwerpunkte vor allem bei Datenschutz, dem Abbau von Überwachung und bei der Informationsfreiheit für Heidelberg.

Der 41-jährige ITler sitzt im Bezirksbeirat Rohrbach und war Mitglied im Beirat von Menschen mit Behinderungen.

Mail: politik@schestag.info
Website:http://gemeinderat.schestag.de
[2] Caro Eickhoff
22, Rohrbach, Studentin

Eine Universitätsstadt, aber keine Studenten im Gemeinderat? Caro Eickhoff möchte das ändern! Die Vorsitzende der Piraten Rhein-Neckar/Heidelberg will die Interessen der jungen Bevölkerung vertreten. Sie interessiert sich besonders für den öffentlichen Nahverkehr und transparente Politik. »Für die meisten Studierenden sind Bus und Bahn das meistgenutzte  Verkehrsmittel. Und gerade hier hat Heidelberg Nachholbedarf: Nachts kommt man häufig nicht mehr nach Hause und die Busse quellen nach Vorlesungen regelmäßig über.« Und zur Frage, wie transparent die Heidelberger Politik ist, empfiehlt sie einen Besuch der Internetpräsenz der Gemeinderats Heidelberg. »Danach wissen Sie, warum Heidelberg Piraten braucht!«

Mail: caro.eickhoff@piraten-rnhd.de

[3] Marco Neubauer
38, Ziegelhausen, Bankangestellter

Heidelberg ist eine Stadt der Vielfalt. Marco Neubauer möchte denjenigen im Gemeinderat eine Stimme geben, die nicht wählen dürfen. Heidelberg ist schon in vielen Fragen der Migration und  Integration und bei gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe von Migranten Vorreiter im Bundesgebiet. Das gilt es zu fördern und auszubauen. Und wie Caro steht Marco für Transparenz in der Stadtverwaltung: Informationen über die wichtigen Themen der Stadt müssen frei verfügbar sein, und die hier wohnenden Menschen müssen stärker an ihrer Gestaltung beteiligt werden. »Erst wenn die Menschen in den Entstehungsprozess von Entscheidungen mit einbezogen werden, können sie diese nachvollziehen und mittragen.« Marco ist derzeit Mitglied des Kreisvorstands der Piraten Rhein-Neckar/Heidelberg und im Vorstand der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft.

Mail: marco.neubauer@piraten-rnhd.de

3. Stevan Cirkovic[4] Stevan Cirkovic
23, Rohrbach, Student / Abgeordneter im Studierendenrat

Heidelberg braucht die soziale Konversion. Der 23-Jährige Stevan Cirkovic lebt im Holbeinring, einem der ersten Konversionsprojekte der Stadt. Deshalb möchte er im Gemeinderat dafür sorgen, dass auf den US-Flächen vielfältige neue Stadtkerne mit Freiräumen für Kreative und alternativen Wohnmodellen entstehen. Die Konversion ist für Stevan eine Chance für ein sozialeres Heidelberg, deshalb muss günstiger Wohnraum Priorität haben. Um dies sicherzustellen, und um auch küntigen Generationen stadtplanerischen Spielraum zu erhalten, spricht er sich für das Erbpachtmodell aus.

Zusammen mit Marco möchte er dafür sorgen, dass wir in unserer Stadt jedem neu  ankommenden Menschen die Hand entgegenstrecken. Hier muss auch Heidelberg Verantwortung für Geflüchtete und Asylsuchende übernehmen. Stevan fordert, dass diese Menschen an der Stadtgesellschaft aktiv teilhaben können und in eigenen Wohnungen statt in Sammelunterkünften untergebracht werden.

Stevan ist bereits Abgeordneter im Studierendenrat der Uni Heidelberg und möchte beide Mandate gemeinsam denken – Politik aus einem Guss für das junge und studentische Heidelberg!

Mail: stevan.cirkovic@piratenpartei.de
Website:http://stevan-cirkovic.de
Twitter:https://twitter.com/ResEuropae
Facebook:https://www.facebook.com/ResEuropae
Avatarklein2zu3[5] Rüdiger Sehls
42, Pfaffengrund, Radio- und Fernsehtechniker

„Demokratie lebt vom Mitmachen“, davon ist der 42-jährige Rüdiger Sehls überzeugt. Seit seiner Schulzeit ist es ihm eine Selbstverständlichkeit, durch aktive Mitbestimmung Verantwortung zu übernehmen. Zuerst als Deutschlands jüngster Kirchenältester und bis vor Kurzem als Betriebsratsmitglied.

Im Gemeinderat möchte sich der gelernte Radio- und Fernsehtechniker und zweifache Vater besonders der Themen Bildung und Familienpolitik annehmen. Ihm ist es wichtig, dass alle Kinder, gleich welcher Herkunft, eine gute und qualifizierte Betreuung erhalten. Dabei hält er (Ganztages-)KiTas ebenso für nötig, wie inklusive und barrierefreie inner- und außerschulische Angebote. Ein besonderes Anliegen ist es Rüdiger, Projekte zu unterstützen, die eine offene, vielfältige Gesellschaft fördern und gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung arbeiten.

Twitter: https://twitter.com/sehls

[6] Xenija Wagner
23, Wieblingen, Doktorandin

Eine neue Drogen- und Suchtpolitik kann in der Kommune beginnen. Die Medizinstudentin Xenija Wagner macht zur Zeit ihren Doktor an der Universität Heidelberg. In der Stadtpolitik setzt sich die Gesundheitspolitikerin für die Rechte psychisch Erkrankter ein und sieht Möglichkeiten vor Ort, um mit der aktuellen Repressionspolitik bei Rauschmitteln Schluss zu machen. Dazu gehört die Einrichtung von Diamorphinambulanzen für langjährig Drogenabhängige, die so oft auch ins Arbeitsleben zurückfinden können. Da die größte Gefahr für Drogenkonsumenten von Streckmitteln ausgeht, fordert Xenija einen Modellversuch für Drug Checking. Das sind Beratungsstellen, in denen Substanzen auf Beimischungen überprüft werden können. Wissen ist die beste Prävention!

7. Wolf Weidner[7] Wolf Weidner
24, Rohrbach, Student

Wissen und Kultur teilen, dass steht für Wolf Weidner an erster Stelle. Der Student beschäftigt sich mit freier Software und gemeinfreien Lizenzen. Auf kommunaler Ebene möchte er sich desshalb für freie Software in der Verwaltung engagieren. Wie bereits München, soll Heidelberg auf Linux umsteigen und so Lizenzgebühren sparen. Als Freifunker baut Wolf freie W-LAN Netze auf. So soll es auch die Stadt Heidelberg in der Innenstadt umsetzen.

[8]  Roman Schätzle
35, Bergheim, Softwareentwickler

Roman Schätzle setzt sich für transparente Politik und Verwaltung ein. “Was im Namen der Bürger entschieden und gemacht wird, geht alle Bürger an!” Für Heidelberg fordert er ein Open Data Projekt. Das bedeutet, dass die Daten, die die Stadt hat, im Internet für Interessierte zugänglich gemacht werden. Darunter fallen Bebauungspläne, Verkehrsstatistiken, Finanzpläne und vieles mehr. Den konkreten Nutzen der trockenen Datensätze schätzt Roman groß ein: So kann man z.B. Ampelschaltungen optimieren und den Umweltschutz vorantreiben.

8. Linda Behrisch[9] Linda Behrisch
19, Rohrbach, Studentin

Kultur ist Theater, aber nicht nur. Die 19-jährige Studentin Linda Behrisch möchte, dass die Stadt alle Arten von Kultur fördert, also überall da, wo Menschen kreativ sind. Kunst, Kultur und Engagement können entstehen, wenn es dafür Freiräume gibt. Die Stadt muss diese Freiräume schaffen. Sie soll zum Beispiel Betonflächen für Sprayer freigeben und selbstorganisierte Kulturzentren unterstützen. Die Stadt soll die Einrichtung eines Freiraums für Studierende und eines selbstverwalteten Jugendzentrums fördern. Linda ist überzeugt davon, dass traditionelle Kulturformen und freie Projekte zusammen in ein moderneres Kulturkonzept der Stadt passen.

[10] Ravi Baghel, 35, Handschuhsheim, Wissenschaftler
[11] Birgit Sehls, 42, Pfaffengrund, Geowissenschaftlerin
[12] Thomas Kirchner, 24, Weststadt, Student / Abgeordneter im Studierendenrat
[13] Jana Höflmayer, 29, Neuenheim, Studentin
[14] Moritz Gönnheimer, 23, Rohrbach, Student
[15] Susanne Nicolai, 19, Kirchheim, Studentin
[16] Benjamin, Schemmel, 41, Handschuhsheim, Historiker
[17] Elena Berberich, 22, Rohrbach, Studentin
[18] Felix Schmirler, 23, Altstadt, Student
[19] Lea Katharina Stöger, 22, Südstadt, Studentin
[20] Tobias Betzin, 25, Rohrbach, Student / Wirtschaftsinformatiker
[21] Martin Worret, 33, Rohrbach, Softwareentwickler
[22] Sylvana Mehrwald, 42, Bergheim, Personalreferentin
[23] Christian Druschky, 21, Pfaffengrund, Student
[24] Magret Hildebrandt, 77, Pfaffengrund, Rentnerin
[25] Fabian, Kraatz, 22, Rohrbach, Student
[26] Bianca Steffen, 24, Ziegelhausen, Studentin
[27] Alexander Schaaf, 33, Handschuhsheim, Fachinformatiker
[28] Sebastian Hartmann, 26, Wieblingen, Dipl.-Baumeister
[29] Arno Bratz, 19, Rohrbach, Student
[30] Christoph Georg Baumann, 39, Handschuhsheim, Diplom-Physiker
[31] Robert Saß, 23, Wieblingen, Student
[32] Martin Neubauer, 66, Ziegelhausen, Rentner
[33] Björn Molitor, 31, Bergheim, Wirtschaftsinformatiker
[34] Patrick Briesch, 25, Ziegelhausen, Azubi
[35] Dr. Frank Kischkel, 44, Neuenheim, Chemiker, Geschäftsführer
[36] Kevin Nieweg, 22, Neuenheim, Student
[37] Nathan Mattes, 21, Emmertsgrund, Student
[38] Andreas Schmitt, 38, Kirchheim, Unternehmer und Kaffeeröster
[39] Dennis Ulmer, 20, Wieblingen, Student
[40] Ersin Sümer, 53, Rohrbach, Diplom-Physiker
[41] Frederik Heil, 34, Altstadt, Student
[42] Rüdiger Mohr, 36, Bahnstadt, freiberuflicher Journalist
[43] Marcel Frederic Krause, 27, Pfaffengrund, Student
[44] Stefan Württenberger, 34, Ziegelhausen, Student
[45] Tobias Grunert, 25, Wieblingen, Azubi
[46] Lennart Komander, 23, Pfaffengrund, Student
[47] Adrian Albers, 27, Pfaffengrund, Versuchsingenieur
[48] Sebastian Stapelberg, 20, Ziegelhausen, Student

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