Erfolgreiches Ende der Verhandlungen zum Semesterticket in Heidelberg

Die Piraten Rhein-Neckar/Heidelberg freuen sich sehr, dass es möglich war, bei den Verhandlungen um das Semesterticket eine Kompromisslösung zu erreichen. Dazu erklärt Stevan Cirkovic, Abgeordneter im Studierendenrat und Kandidat für den Gemeinderat Heidelberg:

»Das wichtigste politische Projekt der Studierendenvertretung, nämlich ein gutes Semesterticket auf den Weg zu bringen, ist einen großen Schritt weitergekommen. Den Verkehrsreferenten gebührt hier unser Dank. Jetzt dürfen die Studierenden abstimmen: Im StuRa haben die Piraten dafür gestimmt, dass eine Urabstimmung verschiedene Optionen anbietet und der gesamten Studierendenschaft das letzte Wort einräumt. Wir werden für den Deal werben, denn es sichert dank nur moderater jährlichen Teurungsrate von 5,16 Euro ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe in der Uni. Ganz ohne Semesterticket würden die hohen Mietpreise in Heidelberg eine unmittelbare Bildungshürde werden.«

Leider löst diese Einigung nicht die Kernprobleme der studentischen Mobilität in Heidelberg. Die Stadt hat zugesagt, das Ticket nun mit 54.000 Euro pro Jahr zu subventionieren. Damit bezuschusst sie ein System, welches für viele Heidelberger Studierende nicht attraktiv genug ist. Die Nutzerquote nimmt vorallem unter Studierenden mit Wohnsitz in Heidelberg immer weiter ab. Es ist scheinbar attraktiver mit dem Fahrrad, dem Auto oder gar schwarz zu fahren.

Die Piraten fordern ein Umdenken in der Verkehrspolitik. Bus und Bahn sind umweltfreundlich, leise und platzsparend. Wir müssen es endlich als gesellschaftliche Aufgabe betrachten, den ÖPNV attraktiv zu machen und so den Individualverkehr zu reduzieren. Die Spitzenkandidatin zur Gemeinderatswahl, Caro Eickhoff, dazu:

»Mittelfristig muss städtische Mobilität neu gedacht werden, um zukunftsfähig zu sein. Wir fordern den fahrscheinlosen ÖPNV für Heidelberg. Dies wäre eine Art ÖPNV-Flatrate für alle.«

 

Diese Pressemitteilung wurde zusammen mit der Piraten Hochschulgruppe an der Uni Heidelberg herausgegeben.

 

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