Heidelberger Stevan Cirkovic für Piratenpartei auf Europaliste

Am Wochenende hat die Piratenpartei Deutschland auf ihrem Bundesparteitag in Bochum ihre Kandidierenden zur Europawahl im Mai bestimmt. Unter den zwölf Gewählten befindet sich auch der Heidelberger Stevan Cirkovic.

Stevan CirkovicStevan Cirkovic

Bereits bei seiner Kandidatur zur Bundestagswahl im vergangenen Jahr hatte der 22-jährige Politikstudent sich zu einer offeneren Europapolitik positioniert. So sei für ihn die Piratenpartei auch die einzige Partei, die wirklich eine »positive Vision von Europa« anbieten könnten, wie Cirkovic in seiner Vorstellungsrede auf dem Parteitag betonte.
»Grenzenlos Europa« könnte Cirkovics Ansicht nach das Motto der Piraten zur Europawahl im Mai lauten, da sich dieses Motiv überall im Parteiprogramm wiederfände. So könnten »die Mauern in den Köpfen« eingerissen werden, »damit aus ›den Anderen‹ ein ›Wir‹ entsteht«.

Wichtige Impulse für die internationale Politik hat Stevan Cirkovic durch seine Arbeit im Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung erhalten. Dort würden Handlungen schon vor Gewaltausbrüchen erfasst und bewertet, anstattim Nachhinein rein quantitativ analysiert. Nach diesem Prinzip müsse laut Cirkovic auch die europäische Politik funktionieren: Auf Probleme reagieren, bevor sie akut werden.

Dass die Heidelberger Piraten erfolgreich und authentisch Themen vermitteln können, zeigte sich bereits im November bei der Wahl zum Studierendenrat der örtlichen Ruprecht-Karls-Universität. Hier konnte die Liste der Piraten-Hochschulgruppe über 6% der studentischen Wählerstimmen für sich gewinnen und somit einen von 18 Sitzen im Parlament erlangen. Listenplatz 1 der Piraten hatte bei dieser Wahl Stevan Cirkovic inne, der sich seither auf Hochschulebene parlamentarisch engagiert.

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